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Dehnen – WUSSTEST DU SCHON!?

Wusstest Du schon, wie wichtig das Dehnen ist?

Einseitige Belastungen und Bewegungsmangel sind häufige Ursachen für eine geminderte Beweglichkeit bzw. sogenannten „Muskelverkürzungen“. Funktionell betrachtet können diese entstehen, wenn ein Muskel seine optimale Kraftentfaltung in einem kleineren Winkel hat als gegenüber dem Normalwert. Viele Bürotätige oder Studenten sitzen tagtäglich über mehrere Stunden am Schreibtisch, was dann dementsprechend zu körperlichen Dysbalancen und Körperfehlhaltungen führen kann.

Wichtig ist dann, den Antagonisten (Gegenspieler) der verspannten Muskulatur zu kräftigen und über möglichst große Bewegungsamplituden zu trainieren. So entsteht innerhalb dieser Beziehung wieder ein Gleichgewicht. Auch durch ein regelmäßiges dynamisches Dehn-Programm (siehe Mobility-Guide) kann die Beweglichkeit erhalten bzw. gesteigert werden.

Wann ist der richtige Zeitpunkt?
Vor dem Krafttraining ist das statische Dehnen eher ungeeignet und kann sich sogar kontraproduktiv auf die Leistungsfähigkeit auswirken. Denn ein ausführliches Stretching bewirkt eine Senkung der Muskelspannung und kurzfristige Vergrößerung der Gelenkreichweite, was zu Verletzungen und Verlust von Schnell- sowie Maximalkraft führen kann.
Auch danach sollte intensives statisches Dehnen vermieden werden. Denn sonst werden trainingsbedingte Mikrotraumen innerhalb der Muskelfasern verstärkt und somit ein Muskelkater provoziert.

Bedeutet: Im Idealfall sollte das statische Dehnen an trainingsfreien Tagen durchgeführt werden (vorher gut aufwärmen und die Spannungsposition ca. 30 Sekunden halten). Ansonsten kann man jedoch vor oder nach dem Workout ein paar dynamische Mobility Übungen absolvieren und somit die Flexibilität vergrößern.