Gibt es “Übertraining”?

Einige kennen es vielleicht: man fühlt sich schlapp und müde, die Motivation lässt nach und auch die Leistungsfähigkeit nimmt ab. Oft fällt in diesem Zusammenhang das Wort „Übertraining“, doch was steckt wirklich dahinter?

Wie schon oft betont, sollte nach einer intensiven Belastung eine Regenerationsphase folgen, damit der Körper die Möglichkeit hat, sich zu adaptieren. Wenn der Körper aber über eine längere Zeit zu wenig Regeneration erhält oder die Intensität und das Volumen zu hoch sind oder die Belastungen zu oft stattfinden, kann eine Überlastung stattfinden.

Overreaching

Vom „Overreaching“ spricht man, wenn es sich um einen kurzfristigen Leistungsabfall handelt. Es kommen erste Anzeichen von Gelenkschmerzen auf, Erschöpfung und Müdigkeit. Dies kann aber durch Deloads und Pausen schnell behoben werden. Die Overreaching-Phase wird auch oft gezielt in der Trainingsplanung eingesetzt

Übertraining

Das „Übertraining“ ist der nächste Schritt und tritt erst ein, wenn das Overreaching über mehrere Wochen ignoriert wurde. Es ist sozusagen eine chronische Überbelastung, womit keinesfalls zu spaßen ist. Symptome wie erhöhter Puls, Schlafstörungen, Kopfschmerzen und dauerhafte Müdigkeit können auftreten. Dies erreichen aber die wenigsten Hobbysportler. In 95% der Fälle, befinden sie sich „nur“ im Overreaching.

Tipps um zu starke Überbelastung zu vermeiden:

  • Nicht bei jedem Training auspowern bzw. bis ins Muskelversagen gehen
  • Angemessenes Trainingsvolumen
  • Ausreichend Regeneration und Schlaf
  •  Angepasste und ausgewogene Ernährung
  • Deloads einplanen

Fazit

Übertraining gibt es. Aus sportmedizinischer Sicht, lässt sich anhand der Symptome ein reales Krankheitsbild ableiten. In den meisten Fällen handelt es sich allerdings “nur” um eine Überlastung. Um dies zu vermeiden, sollten regelmäßige Pausentage eingehalten werden, auf ausreichend Entspannung, eine ausgewogene Ernährung und viel Schlaf geachtet werden.

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