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Verkleinert Brusttraining die weibliche Brust?

Viele Frauen haben Angst, dass durch gezieltes Brusttraining die Brüste kleiner werden. Ein Grund, warum sie Brustübungen häufig meiden. Doch ist die Furcht berechtigt? Was passiert durch Krafttraining mit der Brust? Dies wird im folgenden Artikel geklärt.

Woraus besteht die weibliche Brust überhaupt?

Zuallererst ist es wichtig, sich die Anatomie etwas genauer anzuschauen. Wie in der Abbildung ersichtlich, liegt die weibliche Brust direkt unterhalb der Haut auf dem Brustmuskel und besteht aus drei Arten von Gewebe: Das Drüsen-, Binde- und Fettgewebe. Den primären Teil macht dabei das Fettgewebe aus.

Was passiert durch Krafttraining mit den Brüsten?

Bei „richtigem“ Krafttraining wird die darunterliegende Brustmuskulatur, welche sich aus dem Musculus pectoralis major und Musculus pectoralis minor zusammensetzt, größer. Dies hat zur Folge, dass das Fettgewebe nach vorne geschoben beziehungsweise der Busen angehoben wird und die Brüste an Volumen zunehmen. Ganz entgegen einigen kursierenden Mythen.

Hinzu kommt, dass das Training einen positiven Effekt auf das Bindegewebe hat. So wirken nicht nur die Brüste straffer, sondern auch das komplette Dekolleté.

Aber was passiert in der Diät mit den Brüsten?

Bei einer Diät kommt es allerdings oft zu kleineren Brüsten. Das liegt vor allem daran, dass die weibliche Brust überwiegend aus Fettgewebe besteht und ein Abbau von Fettgewebe nun mal zum visuell wahrnehmbaren Volumenverlust führen kann.  Das eigentliche “Problem” besteht darin, dass man nicht beeinflussen kann, wo Fett verbrannt werden soll – denn dies ist genetisch bedingt. Fettverbrennung ist dementsprechend kein lokaler Prozess, sondern ein komplexer Prozess, der dezentral im ganzen Organismus abläuft.

Fazit

Folglich halten wir fest, dass nicht das Brusttraining an sich zu einer Verkleinerung der Brüste führt, sondern der generelle Gewichtsverlust beziehungsweise die Körperfettreduktion. Und dies kann auch durch Joggen oder sonstige Sportart verursacht werden.

Um also keine muskulären Dysbalancen aufzubauen und von den positiven Effekten des Brusttrainings zu profitieren, sollten auch Frauen diese Muskelgruppe trainieren.